Lupinien


Die Lupinie gehört zu den Schmetterlingsblütlern - eine Gemüse-, Futter-, Zier- und Wildpflanze.


Als Zierpflanze darf sie in keinen Bauerngarten fehlen. Natürlich auch nicht in meinen. Ich habe voriges Jahr ein paar neue Pflänzchen gesetzt, die sich heuer schon ganz prächtig entwickelt haben. Jetzt Mitte Mai sind sie aufgeblüht und schon kräftige Pflanzen geworden.


Lupinien sind leicht an der typischen, handförmigen Blattform zu erkennen - es können zwischen 5 und 28 Finger sein (meine haben alle so rund um 10) und an der spindelförmigen Blüte zu erkennen. Je nach Sorte kann sie zwischen 30 cm und 1,5 m hoch werden. Sehr typisch sind die erbsenförmigen Einzelblüten, aus denen sich dann der Samen entwickelt. Lupinien lassen sich gut weitervermehren, das können auch Hobbygärtner zu Hause probieren.


Im Ackerbau werden Lupinien gerne als Gründüngung (=Stickstofflieferant) eingesetzt. Die Samen von speziellen Futter- und Nahrungsmittelsorten enthalten sehr viel Eiweiß und können als Sojaersatz eingesetzt werden.


Die Samen der Zier- und Wildlupinien sind jedoch giftig. Sie können bei Genuss den Tod durch Atemlähmung verursachen. Weitergezüchtete Arten sind aber meistens giftfrei, jedoch können sie dennoch Allergikern Probleme bereiten.



Die Zierlupinien in meinem Garten sind einfach nur schön anzuschauen. Es muss nicht immer alles irgendetwas verarbeitet oder gegessen werden. In meinem Ziergarten sind sie ein richtiger Blickfang, in verschiedenen Blauschatierungen und Rottönen.


Freut Euch mit mir an den schönen Farbtupfern im Bauerngarten.


Ein Lächeln aus dem Bauern-Kräuter-Gartl und einen schönen Sonntag

Angie

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